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Ebenso wie das Konzept von „Entspannung“, ist auch „Ruhe“ als ein relativer Zustand zu betrachten. „Ruhe in der Bewegung“ bedeutet, sich einen im Vergleich zur körperlichen Aktivität ruhigen Geist zu bewahren.

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Veränderung und Wandel sind unumstößliche Merkmale unseres Lebens. Ruhe ist niemals absolut. Selbst nach unserem Tod läuft der Wandel und die Veränderung weiter,  wir gehen über in andere Existenzformen. Immer und immer weiter…

„Ruhe des Geistes“ bedeutet eine Bündelung der zahllosen Gedanken, die unseren Geist durchfluten. Die Fokussierung auf einige, wenige Gedanken. Das Unterbrechen des unkontrollierten Gedankenflusses den wir im Alltag ständig erleben. Durch die Bündelung von Gedanken, sind wir in der Lage Bewegungen im Zustand geistiger Klarheit auszuführen. Dadurch erlangen die Inneren Kampfkünste ihren oft zitierten „meditativen“ Charakter. Diesen Aspekt kann man grundsätzlich natürlich in jeder Situation verwirklichen, egal ob beim Spülen oder Bergsteigen. Die Inneren Kampfkünsten beinhalten ihn jedoch als wesentliches Merkmal ihrer Kunst.

Ruhe und Entspannung sind zwei gleichzeitig ablaufende, einander ergänzende Prozesse. Entspannung hilft dem Geist in die Ruhe zu kommen. Geistige Ruhe fördert körperliche Entspannung. Beides gilt es zuzulassen und zu kultivieren.

Gerade zu Beginn des Trainings ist es daher hilfreich, für eine ruhige und klare Atmosphäre zu sorgen. Im Laufe der Zeit wird es für den Übenden immer leichter, selbst in unruhiger und lauter Umgebung einen ruhigen Geist zu bewahren. Der „Eintritt in die Stille“ (ru jing, 入靜) ist der erste und wichtigste Schritt bei jeder Form von Energiearbeit.

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